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Zurück zur Natürlichkeit!


Öko Alfredo –
Das ökologische Wärmedämm-putzsystem

Dämmen? Natürlich! Mit ÖKO Alfredo.

Der Kalk-Dämmputz für moderne Wandbaustoffe – ökologisch, wohnbaubiologisch, das Raumklima
regulierend.

Eigenschaften

  • leicht zu verarbeiten
  • hoher Dämmwert
  • hoher Brandschutz
  • feuchtigkeitsregulierend
  • diffusionsoffen

Anwendungsbereiche

  • im Innenbereich
  • auf hochporosiertem Mauerwerk (wie Porenbetonstein, Planziegel, etc.)
  • Unterputz auf allen normalen Putzgründen wie Back- steinen (Ziegel), Hohlziegeln, Zementsteinen, Kalksand- steinen u.ä. sowie auf rau geschaltem Beton
  • nicht im Fassadensockel und im Spritzwasserbereich verwendbar

Der ÖKO Alfredo ist
ein mineralischer Baustoff
gemäß Anhang A
des ökologischen
Maßnahmenkatalogs
der Wohnbau-
förderung.

Materialbasis

  • natürlicher hydraulischer Kalk – NHL laut EN 459-1
  • Luftkalk
  • hochwertiger Kalkbrechsand
  • hochwärmedämmender mineralischer Leichtzuschlag auf Silikatbasis
  • frei von Kunststoffdispersion

Verarbeitungsbedingungen

  • Während der Verarbeitungs- und Trocknungsphase darf die Umgebungs- bzw. Unter-grundtemperatur nicht unter +5° C sinken.
  • Während der Verarbeitung und der Erhärtung des Materials, mindestens aber während drei Tagen, vor Frost schützen.
  • Hohe Luftfeuchtigkeit in Innenräumen verhindert das Abtrocknen.
  • Kalkputze benötigen zum Abbinden Kohlendioxid aus frischer Luft und müssen gleichzeitig Wasser an diese abgeben können. Daher ist in schlecht belüfteten Räumen für ausreichende Frischluftzufuhr zu sorgen (z.B. Ventilatoren). Luftentfeuchter sind zur schnellen Trocknung von noch nicht abgebundenen Kalkputzen ungeeignet (Gefahr von Rissbildung) und dürfen daher nicht eingesetzt werden.

Untergrund

  • trocken, staubfrei, frostfrei, saugfähig, eben, ausreichend rau und tragfähig sowie frei von Ausblühungen und Trennmitteln wie Schalöl u. ä.
  • Es hat eine Untergrundprüfung gemäß ÖNORM B3346 bzw. DIN 18350 bzw. SIA V242 zu erfolgen.
  • Die Verarbeitungshinweise gelten für normgemäß hergestelltes Mauerwerk und setzen ge-schlossene Fugen voraus. Offene Mauerwerksfugen und -ausbrüche sind vorher mit geeigne-tem Material zu verschließen.
  • Bei kritischen Untergründen (wie hochporosierten Mauerwerken, Porenbeton, HWL-Platten, Mantelbetonsteinen, XPS-R-Platten u. ä.) sind die speziellen Verputzrichtlinien und die Verar- beitungsrichtlinien der Hersteller zu beachten.

Untergrund Vorbehandlung

  • Nach abgeschlossener Prüfung und Vorbereitung des Putzgrundes (Schließen von Schlitzen, Fugen und Fehlstellen) ist je nach Untergrund eine entsprechende Vorbehandlung notwendig.
  • Nicht gleichmäßig saugende Putzgründe benötigen einen entsprechenden, vollflächig aufge tragenen Vorspritzmörtel.
  • Auf Betonflächen, Mischuntergründen oder Altputzen ist ein volldeckender Vorspritzmörtel aufzubringen.
  • Vor Putzbeginn sollten bei allen Kanten und Ecken rostreie Putzprofile versetzt werden.

Zubereitung

  • Bei »Handverarbeitung« einen Sack mit sauberem Wasser laut Wasserbedarfsmenge mittels Rotorquirl oder im Zwangsmischer homogen mischen.
  • Mischzeit bei händischer Anmischung: 2 bis 3 Minuten.

Verarbeitung

  • In einem Arbeitsgang sind Auftragsdicken bis 5 cm möglich.
  • Nach dem Auftrag mit der Latte planeben abziehen.
  • Mit dem Rabbot für die nachträgliche Beschichtung aufrauen.
  • Es sind ein auf Wärmedämmputz abgestimmter Schneckenmantel (z.B. D8-1,5 oder D7-2,5) so wie eine Dämmputzmischwelle zu verwenden.
  • Bei Sanierputzen und Dämmputzen müssen Putzmaschinen mit entsprechender Mischwelle und Schneckenmantel sowie Nachmischer (Rotor, Rotoquirl, Turbo) ausgerüstet werden.
  • Standzeit des Unterputzes vor Armierungsschicht bzw. Endbeschichtung: mindestens 2 Wochen.
  • Bei Auftragsdicken über 4 cm ist nach ausreichender Erhärtung des Unterputzes eine Armie-rungschicht mit eingebettetem Armierungsgewebe auszuführen. Bei Auftragsdicken bis 4 cm ist die Aufbringung einer Ausgleichsschicht (mindestens 3 mm Dicke) ausreichend.
  • Während des Abbindens – insbesondere bei der Verwendung von Heizgeräten – ist für gute Trocknungs- und Aushärtungsbedingungen (z.B. durch Stoßlüftung) zu sorgen. Direkte Behei-zung des Putzes ist unzulässig.
  • Frischmörtel innerhalb von 20 Minuten verarbeiten.
  • Material aus geöffneten Altgebinden nicht verwenden und auch nicht mit frischem Material vermengen.

Hinweise & Lagerung

  • Für die Verlegung von keramischen Wandplatten ist der ÖKO Alfredo Wärmedämmputz nicht
    geeignet.
  • Für die Oberflächen der ÖKO Alfredo Thermo-Außen- oder -Innenwand empfehlen wir den Auftrag eines mineralischen, diffusionsoffenen, witterungsbeständigen Deckputzes. Als Anstri- che sind mineralische, möglichst dampfdiffusionsoffene Kalk- oder Silikatfarben geeignet.
  • Für eine gute Raumklimaregulierung eignen sich möglichst dampfdiffusions- und kohlenstoff-dioxidoffene Anstriche.
  • Trocken, auf Holzrosten lagern.
  • Mindestens 6 Monate lagerfähig.

Ebenfalls Gut zu wissen:

Gefahrenhinweise

Detaillierte Sicherheitshinweise erhalten Sie auch aus unseren separaten Sicherheitsdatenblättern. Vor
der Anwendung sind diese Sicherheitsdatenblätter durchzulesen.

Technisches Datenblatt

Zum Download